Webdesign für Elektrobetriebe
Elektrobetriebe haben gerade das seltene Problem, sich die Aufträge aussuchen zu können. Die Website entscheidet, welche das sind.
Kaum ein Gewerk hat sich in den letzten Jahren so verschoben wie die Elektrotechnik. Wallboxen, Photovoltaik mit Speicher, Wärmepumpen-Anschluss, Zählerschrank-Modernisierung, E-Check – das sind alles Leistungen mit hoher Nachfrage, guter Marge und einer entscheidenden Gemeinsamkeit: Sie werden aktiv im Netz gesucht.
Wer heute eine Wallbox will, googelt „Wallbox Installation Chemnitz" und schaut, wer das anbietet, was es ungefähr kostet und wie schnell es geht. Ein Betrieb, der auf seiner Website nur „Elektroinstallation" stehen hat, kommt in dieser Suche nicht vor – auch wenn er dreimal die Woche Wallboxen setzt.
Das ist die eigentliche Chance: Nicht mehr Anfragen, sondern die richtigen. Wer die margenstarken Leistungen auf eigenen Seiten sichtbar macht, verschiebt seinen Auftragsmix – ohne einen einzigen Euro Werbebudget.
Was wir bei Elektrobetrieben immer wieder finden
Kein Vorwurf – das sind die typischen Befunde aus unseren Analysen. Meistens sind es zwei bis drei davon gleichzeitig.
Das Leistungsspektrum von 2015
Auf vielen Seiten steht noch „Elektroinstallation, Reparaturen, Beleuchtung". Wallbox, Speicher, Wärmepumpe und Smart Home fehlen komplett – obwohl der Betrieb genau davon lebt. Für Google gibt es diese Leistungen damit nicht.
Förderungen werden nicht erklärt
Bei Photovoltaik und Wallbox sind Förderfähigkeit, Anmeldung beim Netzbetreiber und steuerliche Behandlung die Fragen, die der Kunde hat. Wer sie beantwortet, wird als Fachbetrieb wahrgenommen und nicht als Preisangebot.
Kein Notdienst-Kanal
Störungssuche und Notdienst sind Anfragen mit maximaler Dringlichkeit und minimaler Preissensibilität. Ohne eigene Seite und ohne klickbare Nummer geht dieser Anruf an den, der es besser gelöst hat.
E-Check als Nebensatz
Wiederkehrende Prüfungen bei Gewerbekunden sind planbarer Umsatz. Als Nebensatz auf der Startseite bringt das nichts. Als eigene Seite mit Erklärung von Prüffristen und Pflichten bringt es Gewerbekunden.
Wonach Ihre Kunden tatsächlich suchen
Nicht nach Ihrem Firmennamen. Nach ihrem Problem – und fast immer mit Ortsbezug.
Was eine Website für Elektrobetriebe leisten muss
Keine Wunschliste – das ist der Mindestumfang, ab dem eine Seite in dieser Branche wirtschaftlich etwas bringt.
Eigene Seite pro Wachstumsleistung
Wallbox, PV und Speicher, Wärmepumpen-Anschluss, Zählerschrank, E-Check, Smart Home, Notdienst. Jeweils mit Ablauf, Dauer und Preisrahmen.
Preisrahmen statt Schweigen
„Wallbox-Installation ab 900 € bei vorhandener Zuleitung, mit Erdarbeiten entsprechend mehr" – filtert unpassende Anfragen und gewinnt die passenden.
Netzbetreiber-Anmeldung erklärt
Wer erklärt, dass er die Anmeldung bei MITNETZ oder SachsenNetze übernimmt, nimmt dem Kunden die Hauptsorge – und belegt gleichzeitig lokale Kompetenz.
Notdienst mit Klicknummer
Eigene Seite, klickbare Nummer, klare Angabe zu Zeiten und Anfahrtsgebiet. Ohne Umweg über das Kontaktformular.
Eintragung und Zulassung sichtbar
Handwerksrolle, Konzessionierung beim Netzbetreiber, Fachbetriebsnachweise. Bei Elektroarbeiten ein echtes Auswahlkriterium.
Referenzen mit Anlagenbildern
Ein Foto des sauber gesetzten Zählerschranks überzeugt Fachkunden mehr als jeder Werbetext.
Wie Elektrobetriebe in KI-Antworten vorkommen
„Was kostet eine Wallbox-Installation?", „Brauche ich für eine PV-Anlage einen neuen Zählerschrank?" – solche Fragen laufen zunehmend über KI-Systeme. Wer sie auf der eigenen Seite fachlich beantwortet, wird als regionale Quelle mitgenannt.
Technische Fragen konkret beantworten
Mit Zahlen, Normen und Bedingungen. „Ab 11 kW ist die Wallbox beim Netzbetreiber anmeldepflichtig, ab 12 kW genehmigungspflichtig" ist zitierfähig – eine Werbeaussage nicht.
Regionale Netzbetreiber benennen
MITNETZ, SachsenNetze, envia – die konkrete Nennung verankert den Betrieb im richtigen Gebiet und macht die Antwort für regionale Anfragen brauchbar.
Preisspannen mit Bedingungen
Ein Preis mit erklärter Bedingung ist verwertbar, eine Zahl ohne Kontext nicht. „ab X € bei vorhandener Zuleitung bis 10 m" – so entsteht eine Antwort, die zitiert werden kann.
Betriebsdaten maschinenlesbar
Leistungen, Einzugsgebiet, Erreichbarkeit und Notdienstzeiten strukturiert hinterlegen, damit sie eindeutig zuzuordnen sind.
Eigene Website oder Plattform?
Die ehrliche Antwort lautet in den meisten Fällen: beides, aber mit klarer Rollenverteilung. Hier die Vor- und Nachteile ohne Beschönigung.
Vermittlungsportale für PV und Wallbox
Dafür
- Sofort Anfragen im Wachstumssegment
- Kein eigener Aufbau nötig
- Vorqualifizierte Interessenten
Dagegen
- Lead-Kosten pro Anfrage, unabhängig davon ob ein Auftrag daraus wird
- Derselbe Lead geht meist an mehrere Betriebe gleichzeitig
- Reiner Preiswettbewerb, oft gegen überregionale Anbieter
- Keine Bindung – der Kunde gehört dem Portal
Eigene Website
Dafür
- Anfragen ohne Lead-Kosten, exklusiv beim Betrieb
- Auftragsmix aktiv steuerbar über die Leistungsseiten
- Wiederkehrende Kunden wie E-Check-Gewerbekunden aufbaubar
- Fachliche Positionierung möglich statt Preiskampf
Dagegen
- Sichtbarkeit im PV-Bereich braucht Ausdauer gegen große Anbieter
- Leistungsseiten müssen bei neuen Techniken nachgezogen werden
- Vorlaufzeit von einigen Monaten bis zur vollen Wirkung
Rechtliche Anforderungen für Elektrobetriebe
Diese Punkte sind branchenspezifisch und werden regelmäßig übersehen. Keine Rechtsberatung – aber die Liste, die wir bei jedem Projekt abarbeiten.
Impressum nach § 5 DDG mit Handwerksrolle
Bei zulassungspflichtigem Handwerk gehören Kammer, Berufsbezeichnung und verleihender Staat ins Impressum.
Preisangaben korrekt kennzeichnen
Gegenüber Verbrauchern sind Endpreise inklusive Umsatzsteuer anzugeben. „ab"-Preise müssen nachvollziehbar an Bedingungen geknüpft sein.
Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen
Verträge, die außerhalb der Geschäftsräume oder im Fernabsatz geschlossen werden, geben dem Verbraucher ein Widerrufsrecht. Fehlende Belehrung verlängert die Frist erheblich.
Werbung mit Förderungen
Aussagen zu Förderprogrammen müssen aktuell sein. Veraltete Förderhinweise sind irreführend und angreifbar – und in diesem Bereich ändert sich die Lage häufig.
Dauer und Kosten
Zeitrahmen
3–4 Wochen. Wallbox-, PV- und Notdienstseiten bringen wir zuerst online, der Rest folgt.
Investition
Zwischen 1.200 € und 2.500 €, je nach Zahl der Leistungsseiten. Ein einziger PV-Auftrag deckt das um ein Vielfaches.
Häufige Fragen von Elektrobetrieben
Wir sind auf Monate ausgebucht – wozu eine Website?
Weil ausgebucht nichts über die Marge sagt. Wenn der Auftragsstapel aus Kleinreparaturen besteht und die Wallbox-Aufträge beim Mitbewerber landen, ist das ein Sichtbarkeitsproblem, kein Nachfrageproblem. Die Website steuert, welche Anfragen kommen.
Lohnt sich eine eigene PV-Seite gegen die großen Anbieter?
Gegen „Photovoltaik" allein: schwer. Gegen „Photovoltaik Speicher nachrüsten Mittweida" oder „PV-Anlage anmelden MITNETZ": sehr gut. Regionale und spezifische Suchanfragen sind für einen lokalen Betrieb erreichbar, allgemeine nicht. Genau darauf bauen wir.
Sollen wir Preise auf die Website schreiben?
Preisrahmen mit Bedingungen, ja. Das filtert unpassende Anfragen heraus, bevor sie Zeit kosten, und positioniert den Betrieb als transparent. Feste Endpreise nur dort, wo die Leistung wirklich standardisiert ist.
Was kostet die Website?
1.200 € bis 2.500 €, abhängig von der Zahl der Leistungsseiten. Hosting und Pflege 49 € im Monat. Kommen später Leistungen dazu, ergänzen wir einzelne Seiten.
Wie schnell wirkt das?
Konkrete Leistungsseiten wie „Wallbox Installation [Stadt]" sind oft nach vier bis acht Wochen sichtbar, weil der Wettbewerb dort überschaubar ist. Der allgemeine Begriff „Elektriker [Stadt]" braucht länger.
Müssen wir die Texte selbst schreiben?
Nein. Wir brauchen ein Gespräch über Leistungen, Gebiet, Preisrahmen und Besonderheiten – daraus entstehen die Seiten. Sie prüfen fachlich und geben frei.
Passende Leistungen
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