Webdesign für Immobilienmakler

Käufer finden Sie auf den Portalen. Verkäufer finden Sie nur über sich selbst – und dafür braucht es eine Website, die etwas anderes kann als Objekte zeigen.

Der Engpass im Maklergeschäft ist seit Jahren nicht die Nachfrage, sondern der Zugang zu Objekten. Käufer kommen über die Portale von allein. Eigentümer, die verkaufen wollen, kommen dort nicht vorbei – die sitzen zu Hause und googeln „Was ist mein Haus wert?" oder „Immobilie verkaufen ohne Makler".

Genau hier scheitern die meisten Maklerseiten: Sie sind gebaut wie ein kleines Portal – Objektliste, Suchmaske, Kontaktformular. Das nützt für Käufer, die man ohnehin hat, und nichts für Eigentümer, die man braucht.

Dazu kommt das Provisionsthema. Seit der Reform teilen sich Käufer und Verkäufer bei Wohnimmobilien die Courtage – der Verkäufer trifft die Entscheidung damit bewusster und vergleicht. Wer sich nicht erklären kann, wird über den Prozentsatz verglichen.

Ausgangslage

Was wir bei Immobilienmaklern immer wieder finden

Kein Vorwurf – das sind die typischen Befunde aus unseren Analysen. Meistens sind es zwei bis drei davon gleichzeitig.

Die Website ist eine schlechtere Kopie von ImmoScout

Objektliste, Filter, Detailseite – gebaut für Käufer, die über das Portal ohnehin schon da sind. Der Eigentümer, der sich fragt, ob er verkaufen soll, findet auf so einer Seite nichts, was ihn interessiert.

Kein einziger Inhalt für Verkäufer

Wie läuft ein Verkauf ab, welche Unterlagen brauche ich, was kostet der Energieausweis, wie lange dauert es, was passiert mit der Spekulationsfrist? Das sind die Fragen von Eigentümern – und sie werden auf fast keiner Maklerseite beantwortet.

Marktwissen wird nicht gezeigt

Ein Makler kennt seinen Markt besser als jedes Portal. Wer schreibt, was ein Reihenhaus in Radebeul aktuell bringt und warum sich das gegenüber dem Vorjahr verschoben hat, beweist genau die Kompetenz, für die Eigentümer Provision zahlen.

Kein Grund, gerade diesen Makler zu nehmen

„Persönlich, kompetent, marktkennend" steht auf jeder Maklerseite. Was fehlt: Wie viele Objekte im letzten Jahr, in welchem Gebiet, mit welcher durchschnittlichen Vermarktungsdauer. Zahlen überzeugen Eigentümer, Adjektive nicht.

Suchverhalten

Wonach Ihre Kunden tatsächlich suchen

Nicht nach Ihrem Firmennamen. Nach ihrem Problem – und fast immer mit Ortsbezug.

Haus verkaufen + [Stadt] Die wichtigste Suche überhaupt – ein Eigentümer mit Verkaufsabsicht.
Immobilienbewertung + [Stadt] Direkter Einstieg in die Akquise. Braucht eine echte Bewertungsanfrage-Seite.
Was ist mein Haus wert Sehr hohes Volumen, sehr frühe Phase – wer hier hilft, ist beim Verkauf im Gespräch.
Immobilienpreise + [Ort] Marktdaten-Suche. Wer eigene Einschätzungen liefert, wird zur regionalen Quelle.
Makler Provision Sachsen Prüfsuche vor der Beauftragung – und die Chance, den eigenen Wert zu erklären.
Immobilie geerbt was tun Erbfälle sind ein erheblicher Teil des Angebots und eine Suche mit hohem Beratungsbedarf.
Anforderungen

Was eine Website für Immobilienmakler leisten muss

Keine Wunschliste – das ist der Mindestumfang, ab dem eine Seite in dieser Branche wirtschaftlich etwas bringt.

Eine echte Eigentümer-Strecke

Eigener Bereich für Verkäufer: Ablauf, Unterlagen, Bewertung, Zeitplan, Kosten. Getrennt von der Objektliste für Käufer.

Bewertungsanfrage als Einstieg

Kein Automatenrechner mit Fantasiezahl, sondern eine kurze Anfrage mit qualifizierter Rückmeldung. Das ist der wirksamste Akquisekanal, den eine Maklerseite haben kann.

Marktberichte für das eigene Gebiet

Zwei bis vier Beiträge im Jahr zu Preisentwicklung und Nachfrage in den Orten, in denen Sie arbeiten. Nichts belegt Marktkenntnis besser.

Zahlen statt Adjektive

Vermarktete Objekte, durchschnittliche Vermarktungsdauer, Gebiet, Jahre am Markt. Prüfbare Angaben, die den Vergleich mit dem Mitbewerber gewinnen.

Provision erklärt statt verschwiegen

Wie sich die Courtage zusammensetzt, wer sie trägt und welche Leistungen dahinterstehen. Wer schweigt, wird über den Prozentsatz verglichen.

Objekte sauber ausgezeichnet

Auch die Objektseiten sollten strukturierte Daten und einen Energieausweis-Pflichtblock enthalten – beides ist Pflicht und wirkt gleichzeitig auf die Sichtbarkeit.

KI-Suche

Wie Immobilienmakler in KI-Antworten vorkommen

Immobilienfragen sind einer der stärksten Anwendungsfälle für KI-Suche: „Wie läuft ein Hausverkauf ab?", „Was kostet ein Makler in Sachsen?", „Wann fällt Spekulationssteuer an?". Wer diese Fragen beantwortet, wird bei der regionalen Empfehlung mitgenannt.

Ablaufbeschreibungen mit Fristen

„Von der Bewertung bis zum Notartermin vergehen im Schnitt X Monate" – strukturierte, prüfbare Abläufe sind das, was zitiert wird.

Eigene Marktdaten statt Portalzahlen

Wer eigene Einschätzungen zu Preisen in konkreten Orten veröffentlicht, liefert Informationen, die es nicht schon zehnmal gibt – und wird entsprechend als Quelle behandelt.

Rechtliche Fragen sauber beantworten

Spekulationsfrist, Energieausweispflicht, Provisionsteilung. Mit Rechtsstand und ohne Beratungsanmaßung – das ist zitierfähiger Inhalt.

Maklerbüro als Entität

Name, Standort, Einzugsgebiet, IVD-Mitgliedschaft oder Qualifikationen maschinenlesbar hinterlegen, damit die regionale Zuordnung eindeutig ist.

Abwägung

Eigene Website oder Plattform?

Die ehrliche Antwort lautet in den meisten Fällen: beides, aber mit klarer Rollenverteilung. Hier die Vor- und Nachteile ohne Beschönigung.

Immobilienportale (ImmoScout24, Immowelt und ähnliche)

Dafür

  • Nahezu vollständige Reichweite bei Kaufinteressenten
  • Etablierte Prozesse und Werkzeuge
  • Für die Käuferseite praktisch unverzichtbar

Dagegen

  • Erhebliche und steigende monatliche Kosten
  • Erreicht Käufer, aber kaum verkaufswillige Eigentümer
  • Die Portale treten selbst als Vermittler und Bewerter auf – also als Wettbewerber
  • Kein Raum, sich vom Mitbewerber zu unterscheiden

Eigene Website

Dafür

  • Der einzige Kanal, der gezielt Eigentümer erreicht
  • Positionierung und Marktkompetenz darstellbar
  • Bewertungsanfragen ohne Portalgebühr
  • Unabhängigkeit von der Preispolitik der Portale

Dagegen

  • Ersetzt die Portale für die Käuferseite nicht
  • Marktinhalte müssen regelmäßig aktualisiert werden
  • Akquisewirkung entsteht über Monate, nicht Wochen
Pflichten

Rechtliche Anforderungen für Immobilienmakler

Diese Punkte sind branchenspezifisch und werden regelmäßig übersehen. Keine Rechtsberatung – aber die Liste, die wir bei jedem Projekt abarbeiten.

Energieausweis-Pflichtangaben

Bei Immobilienanzeigen sind Art des Ausweises, Energiekennwert, Energieträger, Baujahr und Effizienzklasse anzugeben. Verstöße sind bußgeldbewehrt und werden aktiv abgemahnt.

Provisionsteilung bei Wohnimmobilien

Seit Dezember 2020 gilt beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen an Verbraucher die geteilte Courtage. Darstellungen auf der Website müssen dem entsprechen.

Widerrufsrecht bei Maklerverträgen

Verbraucherverträge im Fernabsatz sind widerruflich. Ohne korrekte Belehrung kann der Provisionsanspruch entfallen – ein teurer Fehler.

Geldwäscherechtliche Hinweise

Makler sind Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz. Ein Hinweis auf Identifizierungspflichten schafft Klarheit und wirkt professionell.

Rahmen

Dauer und Kosten

Zeitrahmen

4–5 Wochen. Die Eigentümer-Strecke und die Bewertungsanfrage bauen wir zuerst, die Objektdarstellung danach.

Investition

2.000 € bis 3.500 €, abhängig davon, ob eine Anbindung an die Maklersoftware für die Objektdarstellung nötig ist.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen von Immobilienmaklern

Wir bekommen über die Portale genug Anfragen – wozu eine eigene Seite?

Weil Portalanfragen fast ausschließlich Käufer sind. Käufer sind nicht Ihr Engpass, Objekte sind es. Eine eigene Website ist der einzige Kanal, der verkaufswillige Eigentümer erreicht, bevor sie beim Mitbewerber anrufen.

Brauchen wir einen automatischen Bewertungsrechner?

Wir raten meist ab. Ein Automat liefert eine Zahl, die der Eigentümer entweder zu niedrig findet – dann ist er weg – oder zu hoch, dann ist die spätere Preiskorrektur Ihr Problem. Besser ist eine kurze Anfrage mit persönlicher Rückmeldung. Das ist der Gesprächseinstieg, um den es eigentlich geht.

Sollen wir Objekte auf der eigenen Seite zeigen?

Ja, aber nicht als Hauptzweck. Objekte belegen Aktivität und Gebiet. Wichtiger ist der Bereich für Eigentümer. Wenn Ihre Maklersoftware eine Schnittstelle hat, spielen wir die Objekte automatisch ein – doppelte Pflege lohnt nicht.

Was kostet eine Makler-Website?

2.000 € bis 3.500 €, je nachdem ob eine Softwareanbindung dazukommt. Hosting und Pflege 49 € im Monat. Regelmäßige Marktberichte kalkulieren wir separat.

Wie oft müssen wir Marktberichte schreiben?

Zwei bis vier im Jahr reichen völlig, wenn sie konkret sind. Ein Bericht über die Preisentwicklung in drei Orten Ihres Gebiets ist mehr wert als zwölf allgemeine Beiträge über „den Immobilienmarkt".

Was ist mit den Energieausweis-Angaben?

Die sind Pflicht und wir bauen die Felder von vornherein so ein, dass keine Anzeige ohne sie veröffentlicht werden kann. Das ist einer der häufigsten Abmahngründe in der Branche.

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