Webdesign für Gastronomie & Restaurants
Der Gast entscheidet in 40 Sekunden auf dem Handy: Speisekarte, Preise, geöffnet, Tisch frei. Findet er das nicht, ist er beim Nächsten.
Gastronomie ist der Bereich, in dem eine schlechte Website am unmittelbarsten Umsatz kostet – und in dem sie am häufigsten fehlt. Der typische Ablauf: Zwei Leute stehen abends in der Innenstadt, suchen „italienisch essen Dresden Neustadt", schauen sich die Kartenergebnisse an, öffnen zwei Seiten, sehen bei einer die Karte und bei der anderen ein PDF, das nicht lädt. Sie gehen zur ersten.
Dazu kommt die Abhängigkeit von Plattformen. Lieferdienste und Reservierungsportale nehmen zweistellige Prozentsätze vom Umsatz oder feste Gebühren je Gast. Bei den Margen in der Gastronomie ist das der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Jahr. Jede Reservierung, die direkt kommt, ist bares Geld.
Und drittens: Personal. Servicekräfte und Köche suchen wie alle anderen – online. Eine Gastro-Website ohne Karriereseite verschenkt einen Kanal, der in dieser Branche gerade existenziell ist.
Was wir bei Gastronomie und Restaurants immer wieder finden
Kein Vorwurf – das sind die typischen Befunde aus unseren Analysen. Meistens sind es zwei bis drei davon gleichzeitig.
Die Speisekarte als PDF
Der Klassiker und größter Einzelfehler. Ein PDF lädt langsam, ist auf dem Handy unlesbar, wird von Suchmaschinen schlecht ausgewertet und ist regelmäßig veraltet. Eine Karte als normale Webseite ist schneller, lesbar und wird für „Schnitzel Chemnitz" tatsächlich gefunden.
Öffnungszeiten stimmen nicht
Auf der Website steht eine Zeit, im Kartenprofil eine andere, an der Tür eine dritte. Für den Gast ist das der Grund, nicht zu kommen. Für Suchmaschinen ist es der Grund, den Betrieb als unzuverlässige Datenquelle zu behandeln.
Reservierung nur per Telefon zur Mittagszeit
Der Gast plant abends um 22 Uhr für Samstag. Wenn dann nur eine Telefonnummer da ist, reserviert er über ein Portal – und der Betrieb zahlt dafür.
Keine Bilder vom eigenen Laden
Stockfotos von Pasta. Der Gast will wissen, wie es dort aussieht, ob es zum Anlass passt, ob es draußen Plätze gibt. Echte Bilder von Räumen, Terrasse und Tellern entscheiden die Wahl.
Wonach Ihre Kunden tatsächlich suchen
Nicht nach Ihrem Firmennamen. Nach ihrem Problem – und fast immer mit Ortsbezug.
Was eine Website für Gastronomie & Restaurants leisten muss
Keine Wunschliste – das ist der Mindestumfang, ab dem eine Seite in dieser Branche wirtschaftlich etwas bringt.
Speisekarte als Text, nicht als PDF
Direkt auf der Seite, mit Preisen, mobil lesbar, leicht zu aktualisieren. Das ist die wichtigste Einzelmaßnahme für eine Gastro-Website.
Öffnungszeiten an einer Stelle pflegen
Website und Unternehmensprofil müssen übereinstimmen – inklusive Feiertagen und Betriebsferien.
Direkte Reservierung
Ein einfaches Formular mit Datum, Uhrzeit, Personenzahl reicht in vielen Häusern. Jede Reservierung, die nicht über ein Portal läuft, spart die Gebühr.
Eigene Bilder von Raum, Terrasse und Tellern
Kein Stockmaterial. Der Gast entscheidet über die Atmosphäre, und die kann man nicht kaufen.
Seite für Feiern und Gruppen
Raumgrößen, Gruppenmenüs, Mindestumsatz, Ausstattung. Diese Anfragen sind die umsatzstärksten und werden am seltensten bedient.
Karriereseite mit echten Angaben
Schichtmodell, Team, Bezahlung, Trinkgeldregelung. In der aktuellen Personallage der Bereich mit dem größten Hebel.
Wie Gastronomie & Restaurants in KI-Antworten vorkommen
„Wo kann ich in Dresden abends mit einer Gruppe von zehn Leuten essen gehen?" ist eine typische KI-Anfrage. Beantwortet wird sie aus Karten- und Website-Daten – wer dort vollständig und aktuell ist, wird empfohlen.
Speisekarte maschinenlesbar
Gerichte als Text mit Preisen und Kennzeichnungen. Ein PDF wird deutlich schlechter ausgewertet und liefert keine verwertbaren Einzelangaben.
Ausstattung explizit benennen
Terrasse, barrierefrei, Hunde erlaubt, vegan, glutenfrei, Parkplatz, Gruppenräume. Das sind genau die Filterkriterien, nach denen gefragt wird.
Öffnungszeiten strukturiert hinterlegen
Inklusive Feiertagsregelungen. Widersprüchliche Zeitangaben sind der häufigste Grund, warum ein Betrieb bei „jetzt geöffnet" nicht erscheint.
Bewertungen einbeziehen
Bewertungen sind ein zentrales Signal für Empfehlungssysteme. Aktives Einholen und Beantworten wirkt hier stärker als in fast jeder anderen Branche.
Eigene Website oder Plattform?
Die ehrliche Antwort lautet in den meisten Fällen: beides, aber mit klarer Rollenverteilung. Hier die Vor- und Nachteile ohne Beschönigung.
Liefer- und Reservierungsportale (Lieferando, OpenTable, TheFork)
Dafür
- Sehr hohe Reichweite und Buchungsvolumen
- Kein eigener technischer Aufwand
- Gäste, die den Betrieb sonst nicht gefunden hätten
Dagegen
- Zweistellige Provisionen oder Gebühren je Gast – direkt aus der Marge
- Die Gästedaten gehören der Plattform
- Der Betrieb steht neben allen Mitbewerbern im selben Raster
- Abhängigkeit: Provisionserhöhungen sind nicht verhandelbar
Eigene Website
Dafür
- Direktreservierungen ohne Gebühr
- Eigene Darstellung von Atmosphäre, Karte und Anlässen
- Gästedaten für eigene Kommunikation nutzbar
- Funktioniert gleichzeitig als Karriereseite
Dagegen
- Ersetzt die Portale nicht vollständig, besonders im Lieferbereich
- Karte und Zeiten müssen konsequent gepflegt werden
- Reichweite baut sich langsamer auf
Rechtliche Anforderungen für Gastronomie & Restaurants
Diese Punkte sind branchenspezifisch und werden regelmäßig übersehen. Keine Rechtsberatung – aber die Liste, die wir bei jedem Projekt abarbeiten.
Allergen- und Zusatzstoffkennzeichnung
Die 14 Hauptallergene sind kennzeichnungspflichtig, auch online. Eine digitale Karte macht das deutlich einfacher als ein PDF.
Preisangaben mit Umsatzsteuer
Endpreise inklusive Steuer und Bedienungsgeld. Bei Gruppenmenüs zusätzlich transparente Angaben zu Mindestumsatz und Aufschlägen.
Bildrechte bei Gästefotos
Fotos, auf denen Gäste erkennbar sind, brauchen eine Einwilligung. Bei Veranstaltungsfotos ein häufig unterschätztes Thema.
Reservierungsdaten
Name, Telefonnummer und Anlass sind personenbezogene Daten. Speicherdauer und Zweck gehören in die Datenschutzerklärung.
Dauer und Kosten
Zeitrahmen
2–4 Wochen. Speisekarte und Reservierung gehen zuerst online, Feiern-Seite und Karriere folgen.
Investition
900 € bis 2.000 €, je nach Umfang. Die eingesparten Portalgebühren tragen das in der Regel innerhalb eines Jahres.
Häufige Fragen von Gastronomie und Restaurants
Reicht nicht unser Google-Profil und Instagram?
Beides ist wichtig, aber unvollständig. Das Profil zeigt Zeiten und Bewertungen, Instagram zeigt Stimmung. Keines von beiden zeigt eine vollständige, aktuelle Speisekarte mit Preisen, und keines nimmt eine gebührenfreie Reservierung entgegen. Genau das sind die zwei Dinge, die Umsatz bringen.
Warum ist die Speisekarte als PDF ein Problem?
Weil sie auf dem Handy schlecht lesbar ist, langsam lädt, von Suchmaschinen kaum ausgewertet wird und in der Praxis fast immer veraltet ist. Eine Karte als normale Seite lässt sich in fünf Minuten ändern und wird für einzelne Gerichte gefunden.
Brauchen wir ein Reservierungssystem?
Meist nicht. Ein Formular mit Datum, Uhrzeit und Personenzahl, das im Postfach landet, deckt die meisten Häuser ab. Ein echtes System mit Tischverwaltung lohnt erst ab einer bestimmten Größe – dann binden wir es an.
Was kostet eine Restaurant-Website?
900 € bis 2.000 €, abhängig von Umfang und Bildmaterial. Hosting und Pflege 49 € im Monat. Die Karte pflegen Sie danach selbst.
Wie halten wir die Karte aktuell?
Wir richten die Karte so ein, dass Sie Gerichte und Preise selbst ändern können, ohne dass etwas kaputtgeht. Bei Wochenkarten und Mittagstisch ist genau das die entscheidende Anforderung.
Hilft die Website bei der Personalsuche?
Erheblich. Servicekräfte und Köche schauen sich den Betrieb vorher an. Eine Karriereseite mit ehrlichen Angaben zu Schichten, Team und Bezahlung bringt in der aktuellen Lage oft mehr als jede Stellenanzeige.
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